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Die Kapelle wurde vermutlich im 12. Jahrhundert von Benediktinermönchen des Saalfelder Peterklosters am Osthang des Kirchberges als Dorfkirche des Ortes Poppersdorf (Brandiskirchen) errichtet. Bergleute, die nach Gold suchten, holten sich in ihr, bevor sie die schwere Arbeit aufnahmen, ihren Segen. Mit dem Verfall des Bergbaues war der Ort schon 1454 eine Wüstung. Die erhalten gebliebene „St. Brandis - Kirche diente jedoch noch viele Jahre rege als Wallfahrtskapelle. 1924 wurden bei Ausgrabungen die Grundmauern erstmals sichtbar gemacht. In den Jahren 2001/2002 legte das Landesamt für Archäologische Denkmalpflege Weimar mit Hilfe eines ABM Projektes, unter Trägerschaft des Fördervereins „Reichmannsdorfer Goldbergbau“ e. V., die Grundmauern erneut frei, die nun als Zeugnis mittelalterlicher Siedlungsgeschichte zu sehen sind. Zu diesem idyllisch gelegenen geschützten Bodendenkmal Brandiskirchen - Wallfahrtskapelle „St. Brandis“ bietet der Goldbergverein für Natur- und Wanderfreunde geführte Wanderungen an. Die genauen Termine der Wanderungen werden rechtzeitig in den Medien bekannt gegeben oder auf Wunsch festgelegt. Anmeldungen für geführte Wanderungen werden im Rotschnabelnest gerne entgegengenommen.

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